#norefundforculture - Einen kleinen Beitrag für Kunst und Kultur leisten (c) Titelbild Credits: VDB Photos / Shutterstock

#norefundforculture - Einen kleinen Beitrag für Kunst und Kultur leisten

Leere Konzerthallen, leere Theater, leere Museen und leere Eventlokale. Alle kommenden Veranstaltungen mussten abgesagt werden. Das betrifft jegliche Konzerte, Theaterstücke, Ausstellungen und kulturelle Events. Im Regelfall wird das Geld, das für Tickets im Vorhinein bezahlt worden ist, selbstverständlich vom Veranstalter rückerstattet. Doch wie läuft das nun, wenn es nicht eine, sondern alle Kulturevents der nächsten Wochen betrifft?

Allgemeines Veranstaltungsverbot

First things first: natürlich ist es möglich sein Geld zurückzubekommen, das kann niemand den Kunden verweigern. Doch gerade die Kulturszene in Österreich ist abseits geringer Subventionen auf die Einnahmen der Veranstaltungen angewiesen. In erster Linie ist zu beachten, dass Veranstalter ihr angekündigtes Angebot liefern können, aber es nicht liefern dürfen. Denn seit vergangenem Mittwoch, 11. März, gilt das allgemeine Veranstaltungs- und Versammlungsverbot in Österreich.

#norefundforculture

Aus gegeben Anlass appeliert die Kulturplattform Oberösterreich - KUPF OÖ - nicht nur an die Gutmütigkeit, sondern mehr an die Courage der österreichischen Bevölkerung, bereits erstattete Tickets nicht rückbezahlen zu lassen. Ein Sprecher der KUPF OÖ bat in einer Presseaussendung darum, das Geld nicht zurückzufordern, wenn es nicht unbedingt notwendig ist

Durch das Veranstaltungsverbot steht der gesamte Kultursektor Österreichs finanziell mit dem Rücken zur Wand – es folgen mehrere Wochen ohne jegliche Einnahmen. So ist es nicht nur im Interesse unserer Künstler, Schauspieler und Musiker, sondern auch im Interesse der österreichischen Bevölkerung, unsere Kulturszene und das Angebot auch für die Zukunft aufrechtzuerhalten. Die Kampagne läuft seit dem 14.03. unter dem Hashtag #norefundforculture über Social Media.

Lichtblicke & Alternativen

Bereits letzte Woche hat die KUPF um Förderungen der öffentlichen Hand gebeten, und erste Zusagen bekommen. Kulanz wurde vom Land Oberösterreich, den Städtzen Linz und Wels versprochen und in einzelnen Fällen wird auch auf Mieteinnahmen durch Veranstalter verzichet. 

Die Wiener Staatsoper reagiert anders gut auf das Veranstaltungsverbot – sie zeigt täglich kostenlose Aufzeichnungen vergangener Opern- und Ballettvorstellungen auf der eigenen Streamingplattform www.staatsoperlive.com

Damit ist die heimische Oper nicht alleine, der russisch-deutsche Pianist Igor Levits liefert täglich Piano-Konzerte über einen Twitter Livestream für seine Fans ab.

Auch das Künstler-Kollektiv Gem/einsam versorgt euch mit virtuellen Kulturentertainment, die ersten DJ-Sets sind bereits online.

Und nicht zuletzte beteiligen wir von Warda uns daran, euch in momentanen, kulturleeren Zeiten nicht alleine zu lassen. Gemeinsam mit Feng Sushi haben wir am Donnerstag den 19.März ab 15 Uhr eine Überraschung für euch geplant. Seid gespannt, bleibt am Laufenden und lasst euch - wenn möglich - eure Tickets nicht zurückerstatten.

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