Regierung stellt Hilfspaket vor - 4 Milliarden Euro im Corona Krisen- Bewältiguns- Fonds (c) Titelbild Credits: VAKS-Stock Agency / Shutterstock

Regierung stellt Hilfspaket vor - 4 Milliarden Euro im Corona Krisen- Bewältiguns- Fonds

Frisches Geld für Österreich - die Regierung präsentiert in ihrer aktuellen Pressekonferenz ein umfangreiches Hilfspaket. Es soll zudem nicht nur in Aussicht gestellt werden, sondern bereits in den nächsten Tagen greifen. Damit ist Österreich bisher beispielgebend innerhalb der EU.

EPUs (Anm. d. Red.: Ein- Personen- Unternehmen) und Familienunternehmen sollen durch das vorgestellte Hilfspaket am Leben gehalten werden. Zudem soll die Liquidität von Unternehmen gesichert werden, damit Arbeitsplätze erhalten bleiben. ÖGB Präsident Katzian appelliert an Arbeitgeber*innen, Menschen nicht zu kündigen, und an Arbeitnehmer*innen, nicht ohne das Einholen von Informationen Verträge seitens der Arbeitgeber*innen zu unterschrieben.

"Ein ausgeglichener Haushalt ist wichtig", sagt Finanzminister Blümel, betont aber, dass die Gesundheit über allem stünde. Daher sei das Null- Defizit kein Anspruch mehr. Durch Steuerstundungen sollen die Unternehmen weiter entlastet werden. Vizekanzler Kogler weist auf die gesamte Volkswirtschaft hin und möchte "das Blut im Wirtschaftskreislauf erhalten". Er möchte daher "eine derartige Summe frisches Geld zur Verfügung stellen können." - da hat er sich wohl im Jargon etwas von uns abgeschaut.

Die Wirtschaftsministerin Schramböck indess zeigt auf, dass es sich nicht nur um ein in Aussicht Stellen handelt, sondern schon in den nächsten Tagen das frische Geld die Leute erreichen würde, um den Wirtschaftskreislauf am Leben zu halten.

In Bezug auf Kurzarbeit soll die Antragstellung nur 48 Stunden dauern. 400 Millionen werden alleine für diese Maßnahme zur Verfügung gestellt. Für Unternehmen bedeutet Kurzarbeit, dass diese ihre Mitarbeiter*innen trotz aufrechter Beschäftigung nach Hause schicken können. Damit kann die Arbeitszeit um die gesamten 100% reduziert werden. Dem Unternehmen bleibt nur ein kleiner Anteil der Lohnkosten, den sie selbst zu tragen haben. 

Bundeskanzler Kurz nimmt noch einmal die absolute Priorität in den Fokus - die Reduktion der sozialen Kontakte. "Nach Ostern gibt es hoffentlich die Wiederauferstehung."

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