Maßnahmen gegen Coronavirus - Regierung beschließt weitere Einschränkungen (c) Titelbild Credits: Drop of Light / Shutterstock

Maßnahmen gegen Coronavirus - Regierung beschließt weitere Einschränkungen

Die österreichische Regierung hat nun weitere Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus beschlossen. Auch in Österreich müssen alle NICHT lebensnotwendigen Geschäfte temporär schließen, um weiter die sozialen Kontakte zu reduzieren und damit weitere Fälle von COVID - 19 zu verhindern.

Was bedeutet das für uns und warum ist Panik noch immer nicht angebracht?

Ab Montag den 16.03.2020 werden weitere Maßnahmen seitens der Regierung vollzogen. Das soziale Leben soll auf ein Minimum reduziert werden. Alle Geschäfte - auch Fitnesscenter -werden geschlossen, außer natürlich die lebensnotwendigen Nahversorger, wie die Apotheken, Post, Banken, der Lebensmittelhandel sowie - transport und Tiernahrungsgeschäfte. Auch der öffentliche Verkehr, sowie Krankenhäuser und Schulen - nur für Eltern, die in der Grundversorgung arbeiten - bleiben in Betrieb. Restaurants, Bars, Kaffees sollen bis 15 Uhr weiter in Betrieb bleiben.

Um die Eindämmung noch stärker voranzutreiben versucht die österreichische Regierung früher als jene in Italien auf die Entwicklungen zu reagieren. Das hat vor allem den Grund, weil man damit einer potentiellen Überlastung der Krankenhäuser und des Gesundheitssystems entgegenwirken möchte.

Zudem gilt bereits eine weltweite Reisewarnung - alle Länder werden auf "Hohes Sicherheitsrisiko" gesetzt. Ausgenommen sind nur die Länder, die schon zuvor eine höhere Reisewarnstufe besaßen. Flugverbindungen mit Schweiz, Spanien und Frankreich werden gesperrt. 

Paznauntal und St. Anton/Arlberg werden ab sofort unter Quarantäne gestellt. Die Versorgung ist auch für diese Gemeinden gewährleistet. 

Kein Grund zur Panik

In den letzten Tagen kursierten leider zahlreiche Falschmeldungen in sozialen Medien und es wurden über WhatsApp und andere Dienste Kettenbriefe weitergeleitet, die Panik geschürt hatten. Die Pressekonferenz brachte Licht ins Dunkel und Kurz hatte erneut betont, dass die Nahversorgung und alle lebensnotwenigen Mechanismen weiter instand gehalten werden. Innenminister Nehammer betont nochmals, dass die Falschmeldungen in sozialen Medien keinen Wahrheitsgehalt haben und "die Behörden informieren sie so, dass sie mit Ihrem Alltag gut zurechtkommen."

Wir dürfen darauf vertrauen, dass unsere Regierung nach einem gut strukturierten Plan arbeitet, weshalb wir weiterhin Ruhe bewahren sollten - Besonnenheit wird auch seitens der Regierung gefordert. Wichtig hierbei ist es, dass wir zum Schutz unserer schwächeren Mitmenschen und der Risikogruppen diese Reduktion der sozialen Kontakte strikt befolgen und versuchen, das nicht zwingend als Einschränkung zu sehen, sondern als Schutz vor einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus. Zudem sollten junge Menschen ebenso diesen Maßnahmen nachkommen, denn auch sie sind vor einem negativen Krankheitsverlauf nicht zu hundert Prozent geschützt.

Kurz appelliert nochmals an die Bevölkerung und richtet sich an sie mit der Bitte, möglichst selten die Wohnung und nur in wichtigen Fällen zu verlassen.

Auch die Wirtschaft wird mittels neuer Gesetzte geschützt. Heimarbeit soll dennoch seitens der Arbeitnehmer*innen und Arbeitgeber*innen forciert werden. "Das Hilfspaket wird ein breites sein", so Kurz, "um Arbeitsplätze zu schützen."

Seht es einfach als Auszeit von der Hektik und vom stressigen Alltag. Wann sonst bekommt ihr so viel Zeit, die ihr einmal euch selbst widmen könnt? Statt ins Kino zu gehen, könnt ihr zu Hause Bing Watching (Anm. d. Red.: Serienmarathon) betreiben. Statt in das Restaurant zu gehen, habt ihr endlich wieder einmal Zeit, vernünftig mit euren Liebsten zu Kochen. Statt am Wochenende im Club abzushaken, setzt ihr euch einfach gemütlich mit euren Freunden zusammen. Oder ihr lest einfach mal wieder ein Buch. Wir werden auf alle Fälle entschleunigt und können dies auch sinnvoll nutzen.

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