Das Coronavirus bringt Entschleunigung, die wir auch sinnvoll nützen können (c) Titelbild Credits: fiphoto / Shutterstock

Das Coronavirus bringt Entschleunigung, die wir auch sinnvoll nützen können

Abgeschiedenheit, weniger soziale Kontakte, keine Partys und viel zu Hause bleiben. Klingt ja eigentlich ziemlich schrecklich. Natürlich hat das Coronavirus neben der Krankheit selbst weitere negative Effekte, wie beispielsweise Heimarbeit und Kinder zugleich unter einen Hut zu bekommen.

Wir können uns aber durch den sozialen Rückzug auch einmal auf Dinge besinnen, für die wir sonst keine Zeit finden.

Das Treiben auf den Straßen nimmt ab, die Stadt leert sich, Einkaufszentren werden zugesperrt - nicht aber Lebensmittelgeschäfte, also keine Panik -, Events und Großveranstaltungen wurden abgesagt und viele können oder dürfen nicht in die Arbeit gehen, haben diese im schlimmsten Fall sogar temporär verloren. Mittlerweile können wir das Ganze wohl die Corona – Krise nennen. 

Doch sollten wir einerseits durch Solidarität diese Krise bewältigen und andererseits die Zeit - die wir nun gezwungenermaßen zu Hause verbringen - auch für Aktivitäten und Dinge nutzen, die uns sonst aufgrund sozialer Verpflichtungen und generell der wenigen Zeit, die wir haben, verwehrt bleiben.

Das Beste daraus machen

In Zeiten der Work – Life – Integration bleibt meist nur Hektik und Stress, von früh bis spät. Jetzt ist Networking aber mal temporär auf Eis gelegt, Messen und andere berufliche Veranstaltungen wurden abgesagt und viele der Unternehmen setzen neben dem wirtschaftlichen Überlebenskampf den Fokus auf die Eindämmung der Epidemie.

Die Entschleunigung, die das Coronavirus mit sich bringt, sollten wir in unser persönliche Leben übernehmen und einmal zur Ruhe kommen, wenn uns die Möglichkeit gegeben ist – ausgenommen davon sind natürlich die fleißigen Mitarbeiter in unseren Krankenhäusern und Kliniken, die momentan mit sehr vielen Problemen zu kämpfen haben. Auch der Lebensmittelhandel und der öffentliche Verkehr, sowie die Betreuung in Schulen bleiben erhalten - DANKE an diese Menschen.

Zu wenig Zeit für zu viele Dinge - so ist unser Alltag. Sonst muss alles stets schnellstmöglich passieren. Das Kochen, das Essen, das Waschen, das Putzen, allfällige Erledigungen, die Zeit mit unseren Kindern und auch unsere Freizeit leiden unter dem Tempo, das in unserer Gesellschaft vorherrscht.

Eine Frage des Blickwinkels

Natürlich könnt ihr jetzt schwarzmalen und dasitzen, euch sagen „Alles ist scheiße“ und das Leben in seiner Qualität gemindert sehen. Oder aber ihr nehmt diesen negativen Anlass und macht temporär das Beste daraus. Es gibt eine neu gewonnene Zeit, die wir sonst mit Shopping, auf Partys, unter Menschen oder mit sonstigen Verpflichtungen verbringen, zu denen wir uns oft auch gezwungen fühlen.

Wie wäre es, wenn ihr das Buch, das ihr vor Monaten begonnen habt zu lesen und das seitdem im Bücherregal verstaubt, hervorholt und euch endlich die Zeit nehmt, es zu Ende zu lesen? Wie lange ist es her, dass ihr euch eurer Kreativität gewidmet habt – sei es malen, musizieren, schreiben oder was auch immer? Wann habt ihr euch zuletzt die Zeit genommen, ein Musikalbum im Ganzen zu hören? Oder wie wäre es, wenn ihr mit eure*r*m Partner*in wieder mal wirklich Zeit verbringt - also so richtig, mit Gesprächen und so? Oder ins Bett verkrümeln und einen Serienmarathon starten? Oder vollkommen banal - wann habt ihr euch das letzten Mal eine Auszeit genommen? Einfach allein sein und sinnieren?

Weitestgehend zu Hause "eingesperrt" zu sein, muss nicht zwingend schlecht sein. Denkt mal scharf darüber nach, was ihr in letzter Zeit vernachlässigt habt. Ihr findet sicher etwas. Vor allem im Internet gibt es unzählige Möglichkeiten der Gestaltung und genügend Inspiration. Filme, Serien, Musik, lesen und sich informieren, oder einmal damit beginnen, einen Podcast zu hören.

Sollte der Podcast für euch eine Option sein, haben wir sogar eine absolute Empfehlung für euch. Es geht um Social Media - Entzug, das Coronavirus - oh, Wunder -, eskalierende Geburtstagsfeten und vieles mehr. Hört mal rein.

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