MORE FOR LESS - Viel Action für wenig Geld (c) Titelbild Credits: Shutterstock

MORE FOR LESS - Viel Action für wenig Geld

Fakt ist – wir scheißen alle kein Geld. Fakt ist auch – wir würden es gerne tun. Das Leben in Wien ist nicht gerade billig und die Vielfalt an Freizeitangeboten, in der Stadt mit der höchsten Lebensqualität, gestaltet alles nur noch teurer. Was also tun, um aus diesem Teufelskreis auszubrechen?

Tatsächlich geht es eigentlich darum, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Dann kann mehr um weniger gemacht werden. Wien behält den Großteil dieser Tips für sich. Deshalb werden hier ein paar der Wichtigsten angeführt:

PAY AS YOU WISH - PRINZIP

Der Wiener Deewan 

Diesen Laden kennt vermutlich jeder Studierende. Dort werden köstliche fleischhaltige, aber auch vegetarische und vegane Gerichte aufgetischt. Das Restaurant liegt in der Liechtensteinstraße 10, im neunten Bezirk, also nähe Hauptuni. Volle Teller, einfaches, aber gemütliches Ambiente, freundliche Inhaber und das Beste – you pay what you want!

Cafe Gagarin 

Nicht einmal zehn Minuten Fußweg weiter, in der Garnisongasse 24 liegt das alternative, kollektiv betriebene Cafe Gagarin. Das anti-kommerzielle Lokal bietet qualitative, biologische Speisen und Getränke. Von Hummus über Tagesgerichte bis hin zu Kuchen gibt es alles zum selbst bestimmten Preis. Selbstbestimmt steht dem Laden gut! 

Clash

Erneut 1090. Das Clash, in der Fluchtgasse 9, ist ein alternativer Musiklokal mit großem Angebot an Bier und Live-Bands. Monatlich kommen nämlich österreichische sowie internationale Sänger und Songwriter und sorgen dafür, dass alle abgenutzten Sofas im Laden, noch abgewetzter werden. Der Eintritt für die Events im gemütlichen Wohnzimmer-Ambiente lautet freie Spende. 



KULTUR ZU ABSURDEM PREIS

Im Konzerthaus 

Die meisten würden sich gegen ein Konzert im Mozartsaal um € 60,- entscheiden. Was ist aber, wenn nur 1/5 des eigentlichen Preises ausgegeben werden muss? Fast jede Veranstaltung kostet bis zum vollendeten 26. Lebensjahr, eine halbe Stunde vor Beginn, nach Verfügbarkeit nur € 12,-. Ab und an erfreut man sich doch an der Wirkung klassischer Musik. Vor Allem zu fairen Preisen, für das ansonsten kostspielige Vergnügen.

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Wiener Staats- und Volksoper

In den beiden Opern werden Stehplätze um € 3,- bis € 4,- angeboten. In der Staatsoper werden die Tickets ab 80 Minuten vor Beginn der Veranstaltung an der Stehplatz-Abendkasse (Eingang Operngasse) verkauft. In der Volksoper gibt es einen Vorverkauf (jeweils ab dem 1. des Vormonats) aber ebenso den normalen Verkauf der Eintrittskarten an der Abendkasse.

Museen 

Es gibt jeden 1. Sonntag im Monat freien Eintritt in bestimmten Museen. Unter Anderem im Beethoven Museum, im Haydnhaus, Schuberts Geburtshaus und in vielen mehr. Am Nationalfeiertag (26.10) ist der Eintritt in weiteren Museen frei. Darunter das MAK (Museum für angewandte Kunst) und das Weltmuseum. Der Eintritt ins MUMOK, mit Führung inklusive, kostet jeden Donnerstag von 18.00-21.00 Uhr nur 8 und für alle Studierende 7€. Abgesehen davon, lohnt sich für alle Museumsjunkies mit Sicherheit der Kauf einer Jahreskarte.

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Volkstheater und Burgtheater

Theater-Dienstag im Volkstheater: Das 130 Jahre alte Theater bietet Dienstags ab zehn Uhr an der Abend- und Tageskasse, alle Karten zum halben Preis. Ebenso Dienstags, gibt es nach Verfügbarkeit, für alle unter 27-Jährige Restkarten um 6€. Im Burgtheater gibt es Last Minute Tickets an der Abendkassa mit 25% Ermäßigung ab einer Stunde vor Vorstellungsbeginn.

FAZIT

Es lohnt sich immer, mehr Zeit in Recherche über Angebote und Insider - Informationen zu investieren, als in teure Nachspeisen und Konzertkarten. 

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