Man darf sich nix scheißen am Life Ball (c) Copyright / Alle Fotos von Life Ball 2015 (c) Inge Prader  Bodypainting, Airbrush Make up, Stoffmalerei : Birgit Mörtl Design Assistance Julia Eder Hair: Christine Wegscheider  Make up: Einat Dan  Idea & Mastermind Gery Keszler Gute Seele & Kostümchefin : Marlena Gubo

Man darf sich nix scheißen am Life Ball

Ihr habt euch schon immer gefragt wer hinter den tollen Maskierungen, Stylings und Bodypaintings des Life Balls steht? Birgit Mörtl erzählt euch was der Life Ball für sie bedeutet und was man auf keinen Fall tragen darf!

Wir haben die Hauptverantwortliche für die Körperbemalung der Eröffnungsshow und Bodypainting Weltmeisterin von 2004 getroffen und sie gefragt, was sich hinter den Masken der Leute befindet. Sie koordiniert ein Team von 80 Personen, die für die Körperbemalungen, Kostüme und Stylings von über 150 Mitwirkenden der Eröffnungsshow zuständig sind und hat seit gefühlten drei Tagen nicht geschlafen! Trotzdem hat sie sich Zeit genommen mit uns zu sprechen.

WARDA: Du bist am Life Ball für das Bodypainting und die Eröffnungsshow zuständig. Du hast auch bei den Sujets der heurigen Style Bibel tatkräftig mitgewirkt, was war die größte Herausforderung beim heurigen Projekt?

BM: Die größten Herausforderungen sind die kurzfristigen Dinge, die noch kurz vor dem Ball hereintrudeln, wenn der Gerry Hilfe ruft. Morgen müssen wir noch Teile des Bühnenbildes bemalen, das ist eine Herausforderung, da wir ja auch noch andere Sachen zu tun haben. Es ist immer irgendwas, bis zur letzten Sekunde. Es ist immer sehr spannend, da man denkt es kann sich gar nicht alles ausgehen, aber es wird immer alles fertig und das ist total super. Der Stress davor gehört einfach dazu.

Was bedeutet der Life Ball für dich persönlich und warum hast du dich dazu entschlossen bei diesem Event mitzuwirken?

Es macht einfach irrsinnigen Spaß so kreativ zu arbeiten, wie man will. Man kann sich da total austoben und der Life Ball ist total meins. Ich bin da einfach hineingewachsen, ich mache das jetzt seit 14 Jahren und es gehört zu meinem Leben mittlerweile dazu. Es macht Spaß mit seinem Können für die gute Sache etwas zu bewirken. Zumindest fürs Auge.

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Klimt hätte sich erfreut an diesem Sujet.

Wie sieht dein Styling für den heurigen Life Ball aus, alles in Gold?

Ich hab keine Ahnung. Ich kümmere mich immer erst um alle anderen. Meistens trage ich nicht mal Make up. Der Vorteil ist ich habe einen großen Fundus, aus dem kann ich schöpfen.

Was ist ein totales No Go am Life Ball?

Jeans! Ich finde es einfach toll, wenn sich die Leute etwas trauen und sich in ein Kostüm werfen. Das macht die Kreativität beim Life Ball aus. Es ist weltweit einzigartig, so etwas gibt es auf der Welt sonst nirgends, da kann man nicht einfach ein T-Shirt tragen.

Welche Schminktipps hast du für Besucher, die sich kein aufwendiges Styling leisten können?

Einfach Goldfarbe kaufen und sich ganz in gold bemalen. Das kostet 15 Euro. Muß man halt mutig sein. Du kannst ja dann noch zu mir kommen und ich mal dir ein Six Pack drauf.

Wie hast du dich persönlich vom Beethoven Fries inspirieren lassen und was können wir noch von Gustav Klimt lernen?

Den Mut zur Kunst! Sich nix scheißen.

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Ver Sacrum

Und jetzt wie immer unser Wordrap!

Elton John oder Diana Ross?

Elton John!

Gold oder silber?

Gold!

Rosen oder Nelken?

Rosen!

Klimt oder Schiele?

Klimt!

Velden oder Wien?

Velden, was sonst!

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Life Ball 2015 (c) Inge Prader
Bodypainting, Airbrush Make up, Stoffmalerei : Birgit Mörtl Design
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