Heast, gemma pumpen? (c) Alle Fotos von Nina Friedl

Heast, gemma pumpen?

Sie pumpen, sie schwitzen, sie halten sich fit. Wir haben uns mit den Burschen von der Roßauer Lände unterhalten.

24 Grad, die Sonne über dem Donaukanal und mehr Testosteron in der Luft als Chemtrails. Da sind sie, Wiens Fitness-Narrische. Jeder, der schon mal beim Donaukanal entlang der Roßauer Lände spazieren war, kennt sie oder hat ihren Schweiß zumindest schon mal gerochen. Doch worin liegt der Reiz am Street Workout? Sind die Geräte besser als im McFit oder hat man draußen einfach mehr Publikum um seinen Bizeps, Trizeps und Quadrizeps zu präsentieren? Und wie wichtig ist richtige Auswahl des Tank Tops? 

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Läuft hier. 

„Wir sind hier hauptsächlich, weil’s einfach geil ist an der frischen Luft zu trainieren und so viele Plätze gibt’s da nicht in Wien“, wird mir erklärt. Aha. Aber wirklich keiner da, um die Muskeln spielen zu lassen und zu beeindrucken? „Klar, da gibt’s auch einige, die gerne posieren“ und schon wird mir „der Chef“ vorgestellt. Eid Mohammed, bekannt als der Chef, mehr als ein Paradebeispiel. Mehr als ein Fintess-Schmankerl. Der Chef pumpt und pumpt. Je tiefer der Ausschnitt, umso schöner die Brust, lautet auch hier die Devise. 

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Der Chef. 

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Geht scho, ana geht nu! 

Dass man den Bauch einzieht oder schnell noch einen extra Klimmzug macht, um den vorbeigehenden Mädels zu imponieren , versteht sich von selbst. Gegafft wird ohnehin. Und auch ich habe gegafft. Denn was die Jungs auf den Klimmzugstangen präsentierten, war mehr als bloßes Gepose. Pure Körperbeherrschung beschreibt es eher. „Darum mag ich auch keine Fitnessstudios, da hat man keinen Platz und stickig ist es auch!" - Recht hat der Chef und spannt auch gleich wieder seiner Muskeln an, als eine Blondine an uns vorbeiläuft.

Alle Fotos von Nina Friedl

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