MVP - Wer ist der Beste?  (c) Titelbild: Shutterstock 

MVP - Wer ist der Beste?

Wie jedes Jahr stellt sich am Ende der regulären Basketballsaison DIE eine Frage: Wer war denn nun der wertvollste Spieler der Liga? 

STEPHEN CURRY

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Foto: PhotoPin - Stephen Curry

Stephen Curry und die Golden State Warriors haben derzeit mit einer 52-13-Siegesstatistik die Tabellenspitze der Western Conference unangefochten besetzt und halten damit auch den besten Record der Liga. Der 27-jährige Point-Guard selbst führt in Steals-Per-Game (2,2) und hat mit durchschnittlich 23.6 Punkten, 4.4 Rebounds und 7.8 Assists einen großen Teil zum Erfolg seines Teams beigetragen. Auch auf die Hilfe von Klay Thompson (21.9 Pkt) kann er sich verlassen, der in dieser Saison einen unglaublichen NBA-Rekord mit 37 Punkten in einem Viertel (52 gesamt) aufgestellt hat. Mit so einem Team im Rücken wirft sich mir aber auch unweigerlich immer wieder die eine Frage auf: Wie viele der Siege gehen nun tatsächlich auf das Konto von Steph Curry?

LEBRON JAMES

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Foto: NBC Pro Basketball Talk

Viel muss man zu diesem Namen wohl nicht mehr sagen. Der 4-malige MVP hält derzeit mit durchschnittlich 26.1 Pkt, 5.8 Reb, 7.3 Ast und einem überragenden Kyrie Irving an seiner Seite die Cleveland Cavaliers weiter auf Erfolgskurs. Diese haben sich mittlerweile schon auf Platz 2 der Eastern Conference heran gekämpft. Am Dienstag hat LeBron erneut glänzen können, als er im Spiel gegen die Dallas Mavericks 8 Assists ablieferte. Mit nun insgesamt 4207 Assists gilt er als bester Passgeber der Vereinsgeschichte. Auch wenn ich es natürlich jedem anderen Spieler gönnen würde einmal die MVP-Trophäe in Händen zu halten, fühle ich mich mittlerweile gezwungen mich selbst zu fragen: Was spricht eigentlich gegen einen fünften Titel? Es lässt sich jedenfalls nicht abstreiten, dass die Rückkehr des 30-jährigen Small-Forward einen riesigen Einfluss auf die Cleveland Cavaliers genommen hat. Einen, der wohlmöglich zum ersten Titel der Vereinsgeschichte führt.

JAMES HARDEN

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Foto: Wizofawes

Seit 2 Jahren fester Bestandteil der Housten Rockets und nicht mehr wegzudenken. Mit einem verletzten Dwight Howard (Center der Rockets), welcher in der Defensive und Offensive als Anker der Mannschaft gilt, hat James Harden mit durchschnittlich 26.8 Pkt, 5.8 Reb und 7.1 Ast seine Mannschaft fast schon alleine in Richtung Playoffs und auf den 4.Platz der Western Conference gebracht. In ca. 2 Wochen sollte D.Howard wieder zurückkehren. Bis dahin scheint es als stütze sich der ganze Verein an den Schultern des 25-jährigen Shooting-Guards ab. Wir werden sehen wie lange er diese Last noch tragen kann.

RUSSELL WESTBROOK

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Foto: Shutterstock 

Was für ein kurioser Start für die Oklahoma City Thunder. Mit Kevin Durant und Russell Westbrook fielen gleich beide Superstars der Mannschaft verletzungsbedingt aus, was eine Negativbilanz von 4 Siegen zu 12 Niederlagen zur Folge hatte. Nach Westbrooks Rückkehr erspielten die Thunder in den 16 folgenden Spielen 11 Siege bei nur 5 Niederlagen. Westbrook brachte die Thunder wieder zurück auf Kurs und siedelte sich mit seinem Team durch einen mehr als überzeugenden Februar im Playoff-Picture an. Er schaffte im Februar vier hintereinander folgende Triple-Doubles (>10 Pkt., >10 Ast., >10 Reb.) und ist mit insgesamt sechs Saison-Triple-Doubles Spitzenreiter. Der letzte Spieler, der solch eine Leistung erbringen konnte, war niemand geringerer als Michael Jordan. Für mich persönlich der explosivste und beeindruckendste Spieler der Liga, der es immer wieder schafft, Erwartungen zu übertreffen. Durchschnittlich 27.5 Pkt, 7.2 Reb und 8.3 Ast.

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