Änderungen nach der Pressekonferenz - ein kleiner Schritt zurück (c) Titelbild Credits: Shutterstock

Änderungen nach der Pressekonferenz - ein kleiner Schritt zurück

Bei der Pressekonferenz am 21.07.2020 hat die Bundesregierung kurzfristige Änderungen verlautbart, die das Coronavirus weiter eindämmen und eine zweite Welle im Herbst verhindern sollen.

Die aktuelle Situation um das Coronavirus veranlasst die österreichische Bundesregierung erneut entgegenzusteuern. Weiterhin agiert diese nach dem Motto: "So viel Freiheit, wie möglich. So viel Einschränkung, wie nötig." Die dreistellige Zahl der Neuinfektionen wurde überschritten, womit sie die leicht umsetzbaren Maßnahmen rechtfertigen. 

„In Hinblick auf den Herbst wollen wir wieder mit aller Kraft eine größere zweite Welle verhindern“, sagt Vizekanzler Kogler. Einen zweiten vollständigen Lockdown gilt es zu vermeiden.

Indem der Mund-Nasen-Schutz wieder flächendeckend und verpflichtend in Supermärkten, Postfilialen und Banken eingeführt wird, möchte die Regierung das Risiko einer zweiten Welle reduzieren. Die Masken wurde ohnehin von vielen Menschen auch ohne verlautbarte Maßnahmen weitergetragen, ab Freitag den 24.07.2020 ist dies jedoch wieder verpflichtend.

Auch beim Reisen ins Ausland und wieder zurück soll es strengere Kontrollen geben. Die Regierung rät hierbei davon ab, in Risikogebiete zu reisen. Durch ein Pre-Travel-Clearing-System soll aber auch das Reisen weitestgehend ermöglicht werden. 

Gesundheitsminister Anschober zeigt anhand ausländischer Beispiele, weshalb eine rasche Reaktion notwendig ist, obwohl Österreich aktuell - abgesehen von Clustern - nicht so stark betroffen ist.

Mittels Corona-Ampel sollen zukünftig lokal Regelungen in Kraft treten, um nur regional das Ausbreiten der Infektionen einzudämmen - somit werden Kulturveranstaltungen und weitere Freizeitmöglichkeiten nur in betroffenen Gebieten unterbunden. Bis Herbst soll dieses neue System voll funktionsfähig sein. 

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