CBD in Trafiken - ein stockender Start und das Bangen bisheriger Händler (c) Titelbild Credits: Shutterstock

CBD in Trafiken - ein stockender Start und das Bangen bisheriger Händler

Ein herber Schlag für viele Geschäfte der CBD-Branche, denn mit 08. Juli sollte der Verkauf von CBD-Produkten zum Rauchen durch Trafiken zugelassen sein. Viel Verwirrung, der Kampf um ein Vorrecht und ein kleiner Lichtblick für die bisherigen Verkäufer. 

Eine etwas voreilige Aktion – am 01.07. gibt die Trafikanten Zeitung bekannt, alle bürokratischen Wege seien erledigt und man dürfe mit 08. Juli den Verkauf von rauchbaren CBD-Produkten in Trafiken starten. Pustekuchen. Denn es gibt ein Problem mit der Zertifizierung der Produkte und somit noch keine endgültige Freigabe.

Nach dem Widerruf des Finanzministeriums gab der Obmann der Tabak-Trafikanten Österreichs Josef Prirschl bekannt: "Die Produktsicherheit ist uns das Wichtigste. Wir wollen natürlich, dass legale rauchbare Hanfprodukte unter 0,3 verkauft werden, wo der Konsument diese Produktsicherheit hat." Dieser spricht sich auch für ein Verbot des Verkaufs von CBD-Produkten in anderen Shops aus, wobei es hier auf eine Doppelstruktur des Verkaufs hinausläuft – so zumindest der Stand der Dinge.

Es gilt also abzuwarten, wann und wie der Verkauf weiterläuft. Bis dahin gilt der Status Quo, weshalb ihr auch bei uns noch weiterhin feinste CBD-Blüten in vier Sorten bekommt - mit der Post zu dir nach Hause. Eine Zertifizierung und die endgültige Entscheidung des Gesundheits- und des Finanzministeriums könnten natürlich letztlich auch ein aus für die Branche bedeuten, obwohl dies auch hieße, dass rund 300 Geschäfte mit ungefähr 1500 Mitarbeitern betroffen wären. Ideal wäre es natürlich für diese Shops, wenn auch sie nur dem Zertifikat gerecht werden müssten und somit der Vertrieb weiterhin gestattet bleibt.

Titelbild Credits: Shutterstock

WARDA NETWORK GmbH