Gamer Klischees, die der Vergangenheit angehören sollten (c) Titelbild Credit: SouthPark Digital Studios, LLC

Gamer Klischees, die der Vergangenheit angehören sollten

Gamer sind übergewichtig, faul und sowieso die ultimativen Nerds. Behaupten zumindest die typischen Klischees. Zeit, ein für allemal damit aufzuräumen.

Vorurteile gegenüber Gamern gibt es überall. Gamer Klischees muss sich jeder unweigerlich anhören, der sich für Videospiele interessiert. Diese Klischees sollten der Vergangenheit angehören!

1. Gamer sind übergewichtig und ernähren sich nur von Fast Food und Cola

Starkes Übergewicht, eine dicke Brille und die letzten Überreste der verdrückten Pizza oder getrunkenen Cola liegen noch immer griffbereit auf dem Schreibtisch. So stellt sich die breite Masse doch den typischen Gamer vor, oder?

Körperliche Fitness ist für professionelle Esports-Teams mittlerweile genauso wichtig, wie Gaming-Skills.

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Die polnische CS:GO-Legende Jarosław "pasha" Jarząbkowski. Bild Credit: Virtus.pro

2. Gamer sind Grobmotoriker

Wer Videospiele spielt, ist ein Grobmotoriker, der im Kopf und Körper nur langsam schaltet. Pah, denkste! Wer zockt, verfügt über bessere motorische Fähigkeiten, das haben mittlerweile einige Forschungen belegt. Zuletzt beispielsweise eine Studie der australischen Universität Seakin bei Vorschulkindern: Unter anderem war die Hand-Auge-Koordination bei diesen Kindern bereits besser ausgeprägt, als bei ihren Altersgenossen, die nicht regelmäßig zum Gamepad griffen. 

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Farben, Formen und Ereignisse lesen und in Sekundenbruchteilen reagieren. Kein Problem für Gamer. Bild Credit: Blizzard Entertainment

3. Gamer sind Jungfrauen und haben keine Freundin

Picklige Teenager, für die das Thema Sex in etwa so komplex ist, wie die Relativitätstheorie. So stellen sich manche den typischen Gamer vor. Auch das stimmt nicht: Gaming ist längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Kinder, Jugendliche, Männer, Frauen, Paare und Familien – sie alle frönen dem Hobby der Videospiele. 

4. Gamer werden unweigerlich zu Amokläufern

Ein Amoklauf. Der Täter hat das brutale Killerspiel Minecraft gezockt. Zack, schon ist der Grund für den Angriff gefunden. Verschiedene Forschungen und Studien, wie beispielsweise die von Patrick Markey (Leiter der The Interpersonal Research Laboratory) belegen mittlerweile, dass es keinen Kausalzusammenhang zwischen Videospielen und Gewalttaten gibt.

5. Gaming ist doch eh zu nix zu gebrauchen

Videospiele führen zu Verblödung und sind doch eh ein unnützes Hobby, das hört man immer wieder. Doch die Praxis sieht anders aus: Gamer sind Menschen, die durch jahrelanges Spielen neue Perspektiven und Herangehensweisen bei Problemlösungen erlernt haben, die immer wieder die Wissenschaft dort weiterbringen, wo Experten scheitern. Sei es in der Biochemie oder Astronomie. Gamer haben sogar ganz neue Planeten entdeckt. Nimm das, NASA!

Das sind die ersten typischen Gamer Klischees, die garantiert jeder schon einmal gehört hat. Welche Vorurteile gegenüber Games fallen euch noch ein?

Titelbild Credit: SouthPark Digital Studios, LLC

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