Festivals abgesagt oder verschoben - die wichtigsten Infos im Überblick (c) Titelbild Credits: Shutterstock

Festivals abgesagt oder verschoben - die wichtigsten Infos im Überblick

Die Bundesregierung verkündete heute weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Epidemie: alle Veranstaltungen in Österreich bis Ende Juni sind verboten. Welche Festivals sind davon betroffen? Und bekomme ich mein Geld zurück? Wir haben die Antworten.

Als die Corona-Krise im März Österreich einholte, war schnell klar: Konzerte, Kabaretts und Co, die man für die kommenden Wochen geplant hat, kann man sich erst Mal aufs Hirn picken. Heute um 11:00 verkündete die Bundesregierung weitere - vorläufige - Maßnahmen für die nächsten Monate. Auch wenn man es schon geahnt hat, es nun bestätigt bekommen zu haben, tut weh: alle Veranstaltungen bis inklusive Juni werden nicht stattfinden.

Diese Festivals in Österreich werden abgesagt oder verschoben:

  • Snowbombing (13. - 18. April 2020)
  • Donaufestival (24. April - 03. Mai 2020)
  • C'est la Mü (23. Mai 2020)
  • Conrad Sohm (05. Juni - 09. Juli 2020 - ?)
  • Nova Rock (10. - 13. Juni 2020)
  • Springfestival Graz (10. - 14. Juni 2020)
  • Stoabeatz Festival (11. - 13. Juni 2020)
  • Solarkreis Open Air (19. Juni 2020)
  • Club of Newchurch (21. - 28. Juni 2020)
  • Woodstock der Blasmusik (25. - 27. Juni 2020)

Das Donauinselfest - ursprünglicher Termin 26. - 28. Juni 2020 - wurde bereits auf den 18. - 20. September 2020 verschoben.

Light House Festival findet voraussichtlich im September statt

Prognosen über Veranstaltungen im Ausland zu machen, fällt derzeit schwer – immerhin hängt das von den jeweiligen nationalen Anti-Corona-Maßnahmen ab. So hatten auch die Veranstalter des Light House Festivals Probleme, sich zu äußern. 

Heute Nachmittag verkündeten sie in einem Statement auf Facebook: „Stand heute sind die Entwicklungen sowohl in Österreich, als auch in Kroatien leider nicht für den Termin im Mai, ABER für den Spätsommer, auf dem richtigen Weg. (...) Das genaue Datum werden wir demnächst bekanntgeben. Ihr müsst für den neuen Termin natürlich nicht noch einmal den gesamten Buchungsprozess durchmachen, sondern eure Tickets behalten ihre volle Gültigkeit.“

Event abgesagt – und was jetzt?

Viele von uns haben bereits Tickets für Events gekauft, die nun nicht wie geplant stattfinden können. Was bedeutet das für uns KonsumentInnen? Ich kann euch beruhigen: Veranstalter sind dazu verpflichtet, die Kosten rückzuerstatten, wenn das Event nicht stattfindet. Zudem können sie Ersatztermine festlegen. Diese muss man jedoch nicht zwingend annehmen, es sei denn, eine mögliche Verschiebung des Termins ist zuvor vertraglich geregelt worden.

Bevor ihr jetzt aber die jeweiligen Veranstalter kontaktiert, um euer Geld zu verlangen: tut es - noch - nicht. „Bitte warten Sie ab, bis unser Kundenservice Sie aktiv per E-Mail kontaktiert, um über den weiteren Status Ihrer Veranstaltung (Verschiebung, Absage, Ticketrückgabe etc.) zu informieren“, heißt es auf der Homepage von Oeticket. 

KünstlerInnen, Veranstalter und Co: alle arbeiten gerade auf Hochtouren daran, mögliche Ersatztermine zu finden. Wartet auf die Benachrichtigung und entscheidet dann, ob ihr euer Geld zurückwollt oder den Ersatztermin wahrnehmen könnt. Immerhin hängt die derzeit leidende Kulturszene mehr denn je von Einnahmen durch eure Unterstützung ab.

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